Einweisung TENS Gerät / VITAtronic Digital EMS/TNS


Schulung / TENS Gerät / EMS Gerät


VITAtronic® Digital TENS+EMS


Herstellung und Vertrieb:
Ostimex GmbH
72178 Waldachtal


VITAtronic® Digital TENS + EMS


 

Elektrotherapie / TENS Therapie / EMS Therapie


- Grundlagen
- Strom / Reizstrom
- Therapieansätze



Therapiestromarten
Gleichstrom – Direct Current (DC) 
Wechselstrom – Alternating Current (AC) 
Impulsstrom – verschieden geformte Impulse und Pausen
z.B. Rechteck-, Dreieck-, Nadel- oder Exponentialimpuls,
viele in der Elektrotherapie genutzte Ströme sind
Impulsströme
Niederfrequenzstrom (NF) 1-1000 Hz
Mittelfrequenzstrom  (MF) 1000 Hz-300 KHz
Hochfrequenzstrom   (HF) ab 300 KHz



 

Strom / Reizstrom


Wie in der Natur (z.B. Blitz) oder beim Haus- und Industriestrom gelten auch 
in der sog. niederfrequenten Reizstromtechnik physikalische Grundlagen, deren
Kenntnis, Einsatz und Folgerungen eine nicht unerhebliche Bedeutung für die
Reizstrom-Therapie (TENS Therapie) und deren Erfolg haben.


 

Elektrische Leiter


Leiter 1. Klasse - z.B. Metalle, Graphit und Kohle 
Leiter 2. Klasse - z.B. Flüssigkeiten und auch der menschliche Körper
(von Hand zu Hand - 1000 Ohm)

Widerstände (Verengungen, Barrieren, Stromflusshindernisse)

Hohe Hautwiderstände: Haare, Hornhaut, Vernarbungen oder auch Sehnen
Innenwiderstand (Eigenwiderstand jeden Materials) z.B. Elektrodenmaterial, Haut,
je größer der Innenwiderstand desto qualitativ schlechter der Stromfluss.
(Übergangswiderstand von der Elektrode zur Haut ist auch in Betracht zu ziehen !) 

Folge: Erwärmung / punktuelle Stromkonzentration/sog. Stromspots
           negative / ungünstige Umgebungen für Reizstromapplikationen 

Stromfluss (physikalisch)

Flussrichtung des Stroms immer von der Kathode (-) zur Anode (+), wobei die
Elektronen (elektrischen Teilchen) immer negativ (-) geladen sind.
 
Stromdichte
Stromverteilung über eine bestimmte Fläche – wichtig für die Elektroden bzw. Elektroden-
auflagefläche und damit der Auflage- bzw. Stromwirkungsqualität.
Folgen bei schlechter Auflagefläche: Verbrennungen bzw. korrekter Verätzungen der
Haut sog. Hautirritationen

Ladungspotential
Auch das Ladungspotential entscheidet über die individuelle Empfindlichkeit/Sensibilität
und Reaktion auf Stromapplikationen, d.h. Personen, die z.B. ein überwiegend physikalisch
negatives (-) Ladungspotential aufweisen, reagieren anders als diejenigen, die weniger (-)
Ladungspotential haben.

Elektromagnetfeld
Überall wo Strom fließt oder appliziert wird, wird auch ein Elektromagnetfeld erzeugt,
dessen genauerer Einfluss und Wirkung im Zusammenhang und in Verbindung mit der
Reizstrom-Therapie wissenschaftlich noch nicht abschließend erforscht ist.
Allgemein wird diesem Elektromagnetfeld jedoch eine positive Wirkung nachgesagt.


 

TENS Behandlung mit einem TENS Gerät

 
konventionelles TENS
low intensity – high frequency (Frequenzbereich: 50-150 Hz)
 
akupunkturähnliches TENS
high intensity - low frequency (Frequenzbereich: 2-8 Hz)

 

EMS Behandlung mit einem EMS Gerät


elektrische Muskelstimulation
high frequency – low intensity (Frequenzbereich: 100-400 Hz)
low intensity – high frequency (Frequenzbereich: 2-10 Hz)


 

TENS Therapie
 

Richtige Reizstromtechnik und daraus resultierender
Therapieerfolg hängen entscheidend von folgenden
Faktoren ab:

 
• Grundvoraussetzungen
• Gerätekenntnis und damit korrekter Geräteinsatz
• Wirkung des Reizstroms (physikalisch)
• Kenntnis anatomisch funktioneller Gegebenheiten, 
sowie Kenntnis über Kausalität und Schmerzverarbeitung (Anlegestellen für die Elektroden)

• genügend lange Behandlungszeiten
 

Muskeln und Nerven


      TENS Gerät Nervensystem

 

Muskulatur


TENS Therapie  

Bei der TENS und EMS Therpie wird die willkürliche Muskulatur behandelt und angesprochen.


 

Muskel- und Nervenreizpunkte

Bei der Elektrostimulation mittels eines TENS Gerätes oder EMS Gerätes wird zwischen einer indirekten Reizung am
Nervenreizpunkt (NRP) und einer direkten Reizung am Muskelreizpunkt (MRP) unterschieden.

Bei der indirekten Reizung muss das Nerv-Muskelsystem noch intakt sein; als Antwort auf
den elektrischen Reiz erfolgt einer Reaktion der Muskelgruppe (oder des Muskels mit der
niedrigsten Reizschwelle).

Diese Reizform (TENS + EMS) wird oft zur funktionellen Stimulation eingesetzt.

Bei der direkten Reizung liegt die Reizelektrode)* auf dem Muskelreizpunkt (Motopunkt),
an der Eintrittstelle des Nervs in den Muskel (=geometrische Mitte des Muskelbauches); als
Antwort reagiert der gereizte Muskel mit einer blitzartigen Kontraktion.

Bei Wechselstrom und bi-phasischen Strömen ist der MRP von untergeordneter Bedeutung,
d.h. um eine Kontraktion zu erreichen muss der MRP lediglich im durchströmenden Gebiet
liegen.

)*  Reizelektrode = aktive Elektrode = Kathode (-)


 

Muskel- und Nervenreizpunkte


Muskel- und Nervenreizpunkte   

   


 

TENS und EMS Therapie
 

Grundsätze
Vorbereitungen
Behandlungstechnik
TENS-Anwendung
EMS-Anwendung
 


TENS-Therapie


„Gesundheit ist nicht alles, 
aber ohne Gesundheit ist alles nichts“   
(A. Schopenhauer 1788 – 1860)


 

Geschichte der Elektrotherapie


Bereits die Ägypter bedienten sich, wie vom römischen Geschichtsschreiber Sribonius Largus
berichtet, von der Elektrizität von Fischen, um schmerzhafte Erscheinungen der Gicht zu lindern.

Aber erst im 18. Jahrhundert war die technische Entwicklung soweit fortgeschritten, dass
elektrischer Strom für eine kurzzeitige Analgesie (Aufhebung des Schmerzgefühls) eingesetzt setzt werden konnte. 
Sie wurde erstmals im Jahre 1850 in den USA von Dr. Oliver erfolgreich angewandt.
 
Das Aufkommen der volatilen Narkosemittel verdrängte jedoch dieses Verfahren zunächst.
Erst die Schmerzforschung der 60er Jahre und speziell die Gate-Control-Theorie weckte
erneut das Interesse der elektrischen Schmerztherapie. 
Nach dem dieses neue Verfahren 1967 erstmals Anklang und dauerhafte Erfolge in den USA
Präsentierte, wurde es über Skandinavien in Deutschland eingeführt. 

Inzwischen hat die TENS-Therapie in nahezu allen schmerztherapeutischen Institutionen
Eingang gefunden und wird in naher Zukunft viele Medikamente teilweise oder sogar
vollkommen ersetzen können.

 

Schmerzen – wie, warum und wo entstehen sie ?


In Deutschland leben ca. 7 Millionen Menschen, die an ständigen oder regelmäßigen
Schmerzzuständen leiden. Schmerz ist ein sinnvolles Warnsignal des Körpers, um sich vor
Schäden bewahren zu können. Die Schmerzimpulse werden von Schmerzrezeptoren
(„Fühler/Empfänger“) aufgenommen und über verschiedene afferente (zum Zentralnerven-
System – ZNS führende) Nervenbahnen zur Großhirnrinde weitergeleitet, und erst dort
werden sie „bewusst“. 
Diese Nervenbahnen bestehen sowohl aus dünnen wie auch aus dickeren Nervenfasern,
wobei diese unterschiedliche Leistungsgeschwindigkeiten haben und auch für unterschied-
liche Empfindungen zuständig sind. 
Die dünnen und langsam leitenden Nervenfasern übermitteln die Schmerzsignale, die dicken,
schnell leitenden Nervenfasern hingegen die Berührungen und Vibrationen, sog. taktile Reize. 

Die verschiedenen Leistungsgeschwindigkeiten waren auch der Grundstein zur Entwicklung
der Gate-Control-Theorie durch Dr. Melzack und Dr. Wall (1965). 
Sie fanden heraus, dass die Stimulation der dicken Nervenfasern (z.B. über Berührung,
Vibration, usw.) die Weiterleitung des Schmerzes über die dünnen Nervenbahnen verhindern
kann. Schmerzen haben jedoch meist ihren Sinn verloren, wenn sie lang anhaltend oder
immer wiederkehrend sind. Die Ursachen von Schmerzen sind genauso vielfältig wie die Orte
wo sie entstehen können.
 
Vielfach half bisher nur der Griff zu Tablette mit ihren zahlreichen Nebenwirkungen. Eine
Erfolg versprechende, biologisch verträgliche Möglichkeit zur Schmerzbekämpfung bietet
TENS – und das ohne lästige Nebenwirkungen.


 

TENS-Anwendungen

Gelenkschmerzen
Kopfschmerzen
Nervenschmerzen
Muskuloskeletale Schmerzen
Narbenschmerzen
Menstruationsschmerzen
Postoperative Schmerzen
Polyneuropathien
Rheumatische Beschwerden
Rückenschmerzen
Schulter-Arm-Syndrom
Stumpfschmerzen
Phantomschmerzen
Leistenschmerzen
Schmerztherapie bei Tumorpatienten
nach Bandscheibenoperationen

 

Wirkungsweg der TENS – Therapie

Endorphinausschüttung im Hirnstamm und Zwischenhirn 


Hyperstimulationsanalgesie und akupunkturähnliche TENS
Die intensive Reizung der dünnen, langsam leitenden Schmerz-/
Nervenfasern, aktiviert über die aufsteigenden Nervenbahnen die
zentralen schmerzhemmenden Systeme, wodurch innerhalb von etwa
20-30 Min. eine anhaltende Schmerzlinderung eintritt.

 

Aktivierung der körpereigenen schmerzhemmenden Systeme


Durch von außen erzeugte Berührungsimpulse werden Schmerzen
gelindert oder ganz unterdrückt (= modifizierte Gate Control Theorie)      
 

Erzeugung eines Magnetfeldes 


Jeder Aktionsstrom im menschlichen Körper bildet ein magnetisches
Kraftfeld von geringer Stärke, das die Heilwirkung unterstützen kann.


 
TENS ist eine der modernsten Schmerzbekämpfungsmethoden,
TENS ist relativ einfach in der Anwendung und nebenwirkungsfrei,
TENS kann vom Arzt, Therapeuten oder nach Einweisung von Patienten
selbst und bei kontrollierter Anwendung Zuhause eingesetzt werden,
TENS trägt durch das Selbstbehandlungsverfahren neben der einfachen
Durchführung auch zur Reduzierung von Medikamenten, Kosten und 
Zeit bei.
 


Konventionelles TENS 

HIGH frequency – LOW intensity  (Frequenzbereich: 50-150 Hz)

Konventionelles TENS arbeitet mit relativ hohen Frequenzen und niedrigen
Intensitäten bei einer empfohlenen Anwendungszeit von ca. 30-40 Minuten.
Während der Anwendung sollte ein angenehmes Kribbeln im Schmerzgebiet
spürbar sein, wobei meist eine rasche Linderung erzielt wird.
Elektroden werden meist lokal über dem Schmerzareal angebracht, wenn
dies nicht möglich ist, empfiehlt sich die Reizung des versorgenden
Nervenstammes vom Schmerzgebiet zur Körpermitte hin (proximal).
Wirkungsprinzip: Gate Control Theorie von Melzack und Wall
(Nerven-Leitungsgeschwindigkeiten – Schmerz/langsam, TENS/schnell,
dadurch sog. Überlagerung/Schmerzhemmung)

 

Akupunkturähnliches TENS 

HIGH intensity – LOW frequency  (Frequenzbereich: 2-8 Hz)

Akupunkturähnliches TENS arbeitet mit relativ hohen Intensitäten (nahe der
individuellen Toleranzgrenze) und niedrigen Frequenzen bei ca. 30 Minuten Anwendungszeit.
Bevorzugt werden hier BURST- und MODULATIONS-Programme eingesetzt,
da ohne diese Impulsgruppen diese TENS-Form schmerzhaft sein kann.
Die Intensität ist so hoch zu wählen, dass Muskelkontraktionen auftreten.
Der Wirkungsmechanismus liegt hier in einer Endorphinausschüttung im
Hirnstamm, da die intensive Reizung der langsam leitenden Nervenfasern
offenbar dieses zentrale schmerzhemmende System aktiviert.
Eine anhaltende Schmerzlinderung tritt nach ca. 20-30 Min. ein, wobei diese
TENS-Form oft noch erfolgreich ist, wenn konventionelles TENS kein 
zufrieden stellendes Ergebnis gebracht hat.


 

Vorbereitungen zur TENS Therapie

• Patientenhistorie / Anamnese (Risikogruppe ja/nein) z.B. Herzschrittmacherträger, metallische Implantate etc.
• Räumliche Gegebenheiten (Praxis / Zuhause )
• Personenbezogene Aspekte (sitzend/liegend, bequem, entspannt)
• Einweisung des Patienten (was geschieht, Stromapplikation, Ängste) 
 


Grundsatz der Behandlungstechnik


Für die Elektro-Therapie ist, wenn sie erfolgreich sein soll, eine
adäquate Anleitungs- und Überwachungsorganisation aufzubauen.

Vom dazu qualifizierten Arzt oder versiertem Physiotherapeuten
bzw. durch sie entsprechend eingewiesene Helferinnen/Helfer sind
die geeignete TENS-Varianten, deren effektivstes Reizmuster
(Frequenz, Impulsdauer, Intensitäten), die Behandlungszeit und 
der Reizort, d.h. die optimale(n) Elektrodenposition(en) zu testen.

Dies ist eine Gemeinschaftsarbeit von Patient und Behandler, die 
bei komplizierten Schmerzsyndromen (neuraler und muskulärer
Kausalität) in evt. mehreren ambulanten Sitzungen wiederholt 
und mit Geduld erprobt werden müssen.


 

Anwendung  (Faustregeln)

Anwendungszyklus
Initial 1 – 3 täglich ca. 20-30 Minuten
später 1 x    täglich ca. 30 Minuten

 
Anwendungszeit
a) akupunkturähnliches TENS (HI/LF)           morgens effektiver,
    da das Nervensystem nachmittags eher reizüberflutet ist.

b) konventionelles TENS (LI/HF)             nachmittags effektiver,
    da der Körper erfahrungsgemäß angestrengter und Schmerzen
    in der Regel häufig stärker empfunden werden.

 

Elektrodenanlegepunkte

• Elektrodenplatzierung
direkt über dem Schmerzareal, entweder 1-Kanal- bzw. 
2-Kanaltechnik bei größerer Ausdehnung.

• Elektrodenplatzierung
proximal über dem Hautnervenstamm des peripheren Nervs, der
das Schmerzareal versorgt.


• Elektrodenplatzierung
Elektrodenlage im zugehörigen Segment, wobei eine Kathode (-)
neben der Wirbelsäule, die Anode (+) im entsprechenden

schmerzhaften Dermatom platziert wird.
 
• Elektrodenplatzierung
an spezifischen Punkten 
(z.B. Trigger points = schmerzhafte motorische Reizpunkte)

 
 


TENS Anwendungen



Ischialgie
Hexenschuss




Sehnenscheidenentzündung der Hand- und Fingerstrecker




Kreuzschmerzen, Bandscheibenschmerzen




Tennisellenbogen
(Epicondylopathie)




Außenmeniskusschaden / außenseitige Arthrose
Seitenband / Kapselverletzung




Kniescheibenschmerz (Chondropathia patellae)
Kniescheibenarthrose




Sehnenscheidenentzündung der Hand- und Fingerbeuger




„Golfer Ellenbogen“




Vorderer Schulterschmerz, Schulterarthrose, Kapselreizung




Unterbauchschmerzen, Menstruationsschmerz, Eileiterreizung




Gallen- und Leberschmerzen


 

EMS - Therapie


EMS wird seit Jahren erfolgreich in der med. Rehabilitation, der
Orthopädie und z.B. auch als Trainingsunterstützung im Leistungs-
und Breitensport eingesetzt.

Funktion der EMS (elektrische Muskelstimulation)

Die normale Bewegung wird durch bioelektrische Impulse in der
Großhirnrinde erzeugt, die über Nervenfasern zum Muskel gelangen
und dort eine Anspannung=Kontraktion auslösen.
Bei EMS wird diese Funktion von außen über bzw. durch die Haut
und über den Nerv an den Muskel mittels EMS-Strömen appliziert,
der Muskel erkennt dabei nicht, woher der Reiz kommt.
Das Ergebnis (die Anspannung=Kontraktion) bzw. die geleistete
Muskelarbeit ist dabei gleich der normalen/natürlichen Bewegung.

Durch die EMS-Programme bzw. Einstellungen können verschiedene
Effekte in der stimulierten Muskulatur erzielt werden.

Niedrige (1-10 Hz) Frequenzen bei langen Impulszeiten bewirken
Einzelkontraktionen, die entschlackend und entspannend wirken.
Gleichzeitig wird die Durchblutung und damit Sauerstoffversorgung
im Muskel verbessert und der Abtransport von Stoffwechselend-
produkten unterstützt (Lymphdrainage).

Mittlere (20-50 Hz) Frequenzen bewirken durch die schnell aufein-
ander folgenden Kontraktionen (Fibrillation) für eine hohe Muskel-
belastung und fördern den Muskelaufbau.

Wichtig bei EMS-Applikationen ist ein entweder programmiertes oder
einstellbares Reiz-/Pausenverhältnis von ca. 1:2, wesentlicher Unter-
schied zu TENS-Strömen.


 

EMS-Einsatzmöglichkeiten

• Aufwärmen der Muskulatur
• Muskelausdauer-
• Muskelkraft-
• Muskelschnellkrafttraining
• Muskelentspannung
• Muskelentschlackung
• Durchblutungs- und Stoffwechselverbesserung
• Lymphdrainage, Massage
• Bodyshaping (Straffung des Gewebes)

Die therapeutische elektrische Muskelstimulation wird zum Erhalt und zur
Wiederherstellung eines funktionierenden Muskel-Skelett-Systems ein-
gesetzt. Insbesondere nach Muskel- oder Knochenverletzungen, nach
operativen Behandlungen oder Ruhigstellung und nach Schädigung des
Nervensystems wird die therapeutische elektrische Muskelstimulation zur
Rehabilitation angewendet.

Hierbei steht im Vordergrund:

Vermeidung eines muskulären Gewebeabbaus verschiedener Ursache
Ermöglichen oder Wiederherstellen sowie Verbesserung der will-
kürlichen Muskelbewegung
Erhalt der Gelenksbeweglichkeit
Korrektur und Vermeidung von Gelenkteilsteifen

Auch Verbiegungen und Verkrümmungen der Wirbelsäule lassen sich mit
der elektrischen Muskelstimulation günstig beeinflussen.


 

EMS Anwendungen

• Atrophieprophylaxe
• Distorsionen
• Gelenkinstabilitäten
• Isometrisches Muskeltraining
• Konservative Skoliosetherapie
• Inkontinenz
• Kontusionen
• Spastische Lähmungen
• Verhinderung von Muskelkontrakturen

Weitere Anwendungen bei:
• Arterieller Verschlusskrankheit der Extremitäten
• Kreislauf- und Durchblutungsstörungen
• peripheren Paresen
• Thromboseprophylaxe

Ein EMS Gerät kann auch bei folgenden Indikationen angewandt werden:
• Peronaealmuskelschwäche oder Paresen (häufiges Umknicken mit dem Fuß) 
• Teillähmungen bei Bandscheibenvorfällen 
• Hintere Stabilisierung des Schultergelenkes o.a. Gelenke
• Kräftigung des Schulterblatthebers bei Nackenkopfschmerzen
• Kräftigung des rhombusförmigen Muskels
(Schmerzen zwischen den Schulterblättern)
• Kräftigung des trapezförmigen Muskels 
(z.B. bei Nackenschmerzen)
• Muskelschwäche nach Ruhigstellung
• Chondropathia patellae (Knieschmerz)
• Thrombosevorbeugende Behandlung
• Krampfadern
• Anwendung bei Wirbelsäulenverkrümmungen
oder auch 
• Anwendung bei Gewebeschwäche, z.B. schlaffer Bauchdecke
• Anwendung bei Gewebeschwäche, z.B. Orangenhaut der
Oberschenkelmuskulatur



Anwendung bei Wirbelsäulenverkrümmungen



Anwendung bei Krampfadern
Thrombosevorbeugende Behandlung sowie 




(Knieschmerz)
Chondropathia patellae 




Muskelschwäche nach Ruhigstellung




(z.B. bei Nackenschmerzen)
Kräftigung des trapezförmigen Muskels 




(Schmerzen zwischen den Schulterblättern)
Kräftigung des trapezförmigen Muskels 


 

Kräftigung des Schulterblatthebers bei Nackenkopfschmerzen


 

Hintere Stabilisierung des Schultergelenkes


   

(häufiges Umknicken mit dem Fuß)
Peronaealmuskelschwäche oder Paresen


 
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